Trotz Strafe: Porno-Spammer nicht zu stoppen

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Die US-Handelsaufsicht hat eine einheimische Firma beim Porno-Spamming erwischt. Sie wurde verurteilt, zahlte 360.000 Euro Strafe und spammt weiter.

Die schlimmen Finger von “TJ Web Productions” haben sich von dem FTC-Verfahren nicht beeindrucken lassen: Sie zahlen die Strafe, bringen in ihren Spams den verlangten Vermerk “sexually explicit” an und machen fröhlich weiter. Okay, sie müssen nun den Empfängern ermöglichen, die E-Mail-Flut abzubestellen, aber das klingt nicht wirklich nach staatlicher Kontrolle.

Das Ergebnis ist umso peinlicher, da die Federal Trade Commission 2005 viel Lärm um die Sex-Spammer gemacht hatte und groß gegen sie vorgehen wollte. Sieben Firmen wurden angeklagt, fünf davon mussten Geldstrafen bezahlen. Doch keine einzige von ihnen wurde dichtgemacht.
(bk/rm)

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