BBC: Kritik wegen Pro-Vista-PR

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Eine Protestwelle bricht über die altehrwürdige britische TV-Anstalt BBC herein. Auslöser: Die Berichte rund um den Launch von Microsoft Vista.

Vor allem ein “unerträglich serviler” Hugh Edwards – der BBC-Moderator dankte Bill Gates quasi für die große Ehre, das Wort Vista überhaupt in den Mund nehmen zu dürfen – ließ die Zornesadern mancher Zuschauer anschwellen. Auch die normalen BBC-Nachrichten erweckten Unmut, da sie doch tatsächlich erläuterten, wie man Vista kaufen und installieren kann. Die Website der Sendeanstalt lieferte ergänzend einen megaausführlichen To-Do-Guide.

Etliche Zuschauer regten sich darüber auf, dass sie ja nun eine Zwangslizenz-Gebühr für den BBC-Empfang (fast 200 Euro) zahlen müssten und solche eindeutige Werbung mitten in den Nachrichten nicht akzeptieren können.
Mittlerweile versucht der zuständige BBC-Technologie-Korrespondent Rory Cellan-Jones verzweifelt, http://news.bbc.co.uk/newswatch/ukfs/hi/ die massive kritikfreie Vista-Begleitung zu verteidigen. Der Produktstart sei schließlich so bedeutend wie seinerzeit die Einführung des Ford T-Modells – das brachte ihm Lacher ein. (David Evans/rm)


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