Studie: Web-Glücksspieler sind faule Hunde

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INQ_FauleSpieler.jpgDas Online-Glücksspiel lebe vorwiegend von der Faulheit der User. Dies behauptet eine aktuelle Studie des Selbstregulierungsorgans eCOGRA.

Wer will schon arbeiten, wenn man genügend Geld am Bildschirm gewinnen kann? Die Nutzer der Online-Casinos schätzen Bequemlichkeit und Erreichbarkeit neben Spaß und Spannung. Geld spiele natürlich auch eine Rolle, auf lange Sicht gehe es den Gamblern aber doch um den Unterhaltungswert (jaja, wir lesen nur die Artikel im Männermagazin…). Das Gros der Online-Glücksspieler sehe demnach die Aktivitäten kaum als Einnahmequelle, häufig aber als Freizeitbeschäftigung. Dagegen spricht allerdings der enorme Zulauf beim Online-Pokerspiel, was ja kein klassisches Glücksspiel (gegen die Bank) ist.
“Online-Poker erlebt gerade eine Renaissance. Der Reiz besteht darin, dass sie schnell und jederzeit verfügbar sind”, bestätigt Horst Brönstrup, Berater beim Fachverband Glückspielsucht. Die Zahl der Süchtigen nehme dabei stark zu. Laut Studie sind 73,8 Prozent der Online-Pokerspieler männlich. Im Gegensatz dazu ist die Mehrheit der Online-Casinospieler – genauer 54,8 Prozent – weiblich – und mit fast 30 Prozent zwischen 46 und 55 Jahren wesentlich älter. (rm)