Grüne: Vista ist eine Umwelt-Katastrophe

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Die britischen Grünen haben sich Microsofts Vista vorgenommen. Sie sehen eine sinnlose Umweltbelastung durch die Hardware-Upgrades, die das in Vista integrierte DRM erzwingt.

“Künftige Archäologen werden eine ‘Vista-Upgrade-Schicht’ identifizieren können, wenn sie unsere Mülldeponien durchforsten”, wetterte die Grünen-Sprecherin Siân Berry.

Das neue Betriebssystem zwinge die Benutzer zu teuren und für die Umwelt schädlichen Aufrüstungen und verletze zugleich die Rechte der Konsumenten:

“Tausenden von Tonnen Monitore, Grafikkarten und ganze Computer werden auf den Müll wandern, obwohl Vista mit ihnen ohne weiteres laufen könnte, nur dass sie eben nicht die paranoiden Verriegelungsmechanismen unterstützen, zu deren Einsatz Vista zwingt.”

Berry äußerte sich insbesondere kritisch über das Digitale Restriktions-Management von Vista. Es sei aufdringlich, unnötig für die Konsumenten und nur mit dabei, um den Entertainment-Konglomeraten gefällig zu sein. Die DRM-Technik sei zudem ineffektiv, da sie zusätzliche Energiekosten und Hardware-Ressourcen verschlinge, um ständig nach unlizenzierten Daten zu forschen.

Besser als Windows Vista sei der Wechsel zu Open-Source-Software, die weitgehend frei von DRM sei und gut mit vorhandener Hardware laufe, erklärte Sprecher Derek Wall für die Grünen:

“Vista verlangt nach teurer und energiehungriger Hardware. Die Kosten werden auf die Konsumenten und die Umwelt abgewälzt.”

(Iain Thomson/bk)

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