Sony zahlt Strafe für das XPC-Rootkit

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Jeder der durch den Kopierschutz geschädigten User erhält bis zu 150 US-Dollar Schadensersatz.

Es war der Aufreger zum Jahreswechsel 2005/2006: Der Kopierschutz names XPC, den Sony BMG in Audio-CDs integrierte. XPC installierte auf PCs, mit denen die CDs abgespielt wurden, ein Rootkit, ohne dass die Anwender darüber informiert wurden. 12 Millionen der Tonträger wurden in den Handel gebracht.

Nun hat sich das Plattenlabel gegenüber der US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) dazu verpflichtet, jedem der durch den Kopierschutz geschädigten Anwender bis zu 150 US-Dollar Schadensersatz zu zahlen. Zudem sollen die Käufer von CDs mit entsprechender Software ihren Tonträger bis 31. Juni 2007 austauschen können. (tkr)

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