Software bremst die Hardware aus

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Die Chefentwicklerin von IBM für Systeme der nächsten Generation beschwert sich über den Rückstand der Computerprogramme gegenüber der Hardware in Rechnern der Supercomputer-Klasse.

Wie Catherine Crawford in Information Week schreibt, hat Moore’s Gesetz noch immer nicht ausgedient, was die Grenzen der Hardware-Entwicklung angeht, doch die nutzbare Leistung stößt bei den meisten Programmen gegen die Decke.

Da so viel Rechenstärke problemlos verfügbar ist, sollte jeder diese Leistung anzapfen können, um mehr Probleme als jemals zuvor zu lösen. Es fehlt nur die Software, um all diese Prozessoren, Kerne und Threads zu nutzen.

Crawfords Meinung nach sollte sich die Entwicklung stärker auf das ganze System beziehen, die Rahmenbedingungen gestalten. Es dürfe nicht einfach nur darum gehen, die Software zum Laufen zu bringen.

Man müsse auch zu einfacheren Wegen zurückkehren, die Dinge zu erledigen, um mit den Fortschritten der Silizium-Basis mithalten zu können. Das solle die Teraflops auf dem Desktop zu mehr als einer realisierbaren technischen Errungenschaft – und sogar nützlich machen.

(Nick Farrell/bk)

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