Captcha, Spambots und die INQ-Server

Allgemein

Regelmäßige Kommentarschreiber werden die kleine Veränderung bemerkt haben. Sie heißt Captcha und soll die internationalen INQUIRER-Sites vor dem Ansturm der Spambots schützen.

Das war überfällig, da der Dauerbeschuss durch Spambots heftig an den Servern zerrte. Natürlich gab es eine automatische Funktion zum Aussortieren der Spam-Kommentare, aber die geriet schließlich selbst immer öfter ins Viagra-Delirium durch die überwiegend aus einem größeren östlichen Nachbarland verschickten Botschaften, die alle zum Besuch seltsamer Websites und dem Kauf eigenartiger Produkte überreden wollen.

Der zunehmende Erfolg des INQ in fünf Sprachen führte dazu, dass die tobenden Horden von Spambots die Server regelrecht belagerten. Es gibt diese Publikation nämlich in England, Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich, aber gehostet wird alles auf den gleichen Servern. Die Überlastung führte insbesondere zu Problemen beim Posten von Kommentaren wie auch redaktioneller Beiträge.

Die jetzt integrierte Captcha-Funktion soll sicherstellen, dass nur Menschen ihre Kommentare platzieren können, nicht aber Programme. Sie erwartet die Eingabe eines für Menschen relativ leicht lesbaren Codes, den ein Programm jedoch kaum auslesen kann. Bessere Homebanking-Anbieter wie etwa die Netbank AG arbeiten mit einem ähnlichen Verfahren.

Damit sind allerdings noch nicht alle Probleme sofort und für immer gelöst. Die Partner-Sites in anderen Ländern müssen ebenfalls noch umstellen. Wir bitten um Geduld (während wir die Wände hochgehen).

(bk)