Windows Vista muss nicht teuer sein

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Um günstig an Windows Vista zu kommen, lohnt der Kauf eines OEM-PCs. Wer das nicht will, fährt mit Systembuilder-Versionen noch günstiger.

Diverse Online-Händler bieten Windows-Vista-Versionen bereits heute, am Tage der Produkteinführung für Endanwender, zu verblüffend günstigen Preisen an. Avitos beispielsweise verlangt für Vista Home Premium lediglich knapp 110 Euro. Das sind gut 200 Euro unter dem offiziellen Verkaufspreis (315 Euro). Richtig sparen lässt sich bei Avitos’ Ultimate-Version, die für 184 statt 520 Euro angeboten wird.

Auch Pandaro versucht, mit niedrigen Preisen Vista-Käufer anzulocken: Ultimate kostet dort 190, Home Premium 110 Euro.

Am bislang günstigsten bietet derzeit der Online-Händler HoH (Home of Hardware) diverse Vista-Varianten an. Gerade mal 165 Euro kostet dort Vista Ultimate, nur 96 Euro sind für Home Premium fällig.


Bild: Microsoft

Freilich stehen auch Vista-Business- und Vista-Basis-Versionen zum Verkauf. Bei den niedrigen Preisen lohnt es sich jedoch, auf eine üppigere Variante zu setzen. Immerhin geht der Spaß – etwa durch die transparente Aero-Oberfläche – erst ab Vista-Premium so richtig los.

Um das neue Windows-Betriebssystem derart günstig anbieten zu können, bedienen sich die Händler des “OEM-Tricks”: Sie bekommen von Microsoft einerseits so genannte Starter-DVDs ohne Lizenzschlüssel und andererseits die Lizenz-Keys. Damit statten sie in der Regel Komplettsysteme aus. Je nach Anzahl erhält der Händler diese Vista-Varianten entsprechend günstig. Doch darf er Datenträger und Lizenzschlüssel auch ohne Hardware verkaufen. Käufer müssen dann zwar meist auf eine aufwendige Verpackung und ein Handbuch verzichten, erhalten jedoch eine legale Vista-Vollversion zum Schnäppchenpreis. (tkr)

Autor: thomask
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