Qimonda rettet Infineons Konzernergebnisse

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Die ausgelagerte Tochter für Speicherchips ist offenbar der einzige Bereich bei der ehemaligen Siemens-Tochter, der Gewinne verzeichnet. Das Management ist aber auch für “den Rest” positiv gestimmt.

Das vergangene Finanzquartal von Infineon sieht auf den ersten Blick nach einem Erfolg aus. Im Vorjahr verzeichnete das Unternehmen im Vergleichszeitraum noch 183 Millionen Euro Verlust, dieses Jahr ergeben sich 120 Millionen Euro Gewinn.

Die Speicherchip-Tochter Qimonda “trug zum Ergebnis bei”, heißt es bei Infineon. Im operativen Geschäft seien hier 225 Millionen Euro erwirtschaftet worden (123 Millionen im Vorjahr). Das Wort Die verbleibenden “bei” kann Infineon auch weglassen: Qimonda trug das Ergebnis. Der Rest des Unternehmens wies einen Verlust von 9 Millionen Euro aus.

Zwar stieg der Gesamtumsatz des Konzerns von 1,674 Milliarden Euro auf 2,131 Milliarden, doch auch hier trug Qimonda das Ergebnis: Nur noch 958 Millionen Umsatz statt wie im Vorjahr 996 Millionen konnte der Rest der Firma vorweisen. Dies liege vor allem an den weggebrochenen Siemens-BenQ-Aufträgen, rechtfertigt sich das Unternehmen.

Weil die Nachfrage aus Industrie und Auto-Branche aber zunehme und auch bei der Produktion von Handy-Chips eine Reihe von Neukunden gewonnen wurde, sei man für die Entwicklung in den kommenden Quartalen zuversichtlich. (mk)

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