Microsoft fährt Gewinne herunter

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Die verzögerte Abgabe von Windows Vista und Office 2007 hinterließ deutliche Spuren im letzten Geschäftsquartal des Jahres 2006.

Der Gewinnrückgang betrug 28 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres. Die Firma wird es aber überleben, denn der Nettogewinn betrug noch immer 2,63 Milliarden M$, und das sind immerhin noch 26 Cent je Aktie. Die Unzufriedenheit der Anleger drückte sich jedoch in einem Rückgang des Aktienpreises um 64 Cent aus.

Die Rede ist vom zweiten Quartal, was aber jetzt niemanden verwirren sollte, da die Microsoft-Geschäftsjahre jeweils im Juli beginnen. Die Analysten wussten wie immer alles schon vorher und meinten, es hätte noch viel schlimmer kommen können, das liege ja noch gut über den Erwartungen.

Microsofts Finanzchef Chris Lidell verkündete in einer Konferenz, wie gut die Zahlen doch für eine Firma seiner Größe wären. Immerhin waren die Einnahmen um 6 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal gestiegen und lagen damit knapp unter dem, was die Analysten prophezeit hatten.

Vista soll jetzt aber doch noch richtig Heu einfahren. Microsoft hob die Gewinnprognosen für das Gesamtjahr an, und nachbörslich legten die Aktien gleich wieder zu.

(Nick Farrell/bk)

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