Beschwerden wegen Abzock-Lockanrufen mehren sich

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Bei der Bundesnetzagentur gehen immer mehr Beschwerden von Verbrauchern wegen betrügerischer Abzock-Lockanrufe ein.

Meistens beschwerten sich die Verbraucher über Ping-Anrufe, bei denen nach einmaligem Klingeln wieder aufgelegt werde und der Angerufene im Display die Nummer fände, informierte ein Sprecher der Netzagentur. Wer die Nummer zurückruft, wird mit einer teuren 0137er- oder 0900er-Nummer verbunden.

Bei einer Beschwerde bei der Netzagentur mit Angaben über die anrufende Nummer könne die Behörde tätig werden und gegen die Abzocke vorgehen, so der Sprecher. Im Jahr 2006 habe die Netzagentur allein wegen solcher Anrufe insgesamt 222 unseriöse Nummern gesperrt. Die Netzagentur könne für solche abgeschalteten Nummern auch ein rückwirkendes Rechnungs- und Inkassoverbot erlassen. Damit könnten dem Betrogenen eigene Kosten erspart bleiben.

Die Netzagentur werde aber nur bei automatisierten Verfahren tätig, erläuterte der Sprecher. Für unverlangte Werbeanrufe sei die Netzagentur nicht zuständig. Insgesamt seien die Beschwerden bei der Netzagentur in allen Bereichen solcher unseriösen Telekommunikations-Kontakte im Jahr 2006 auf rund 32 000 gestiegen. 2005 lag die Zahl noch bei 20 000. (bwi)

Bild: Bundesnetzagentur

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