Yakumo macht dicht

Der Hardware-Anbieter Yakumo aus Braunschweig wird liquidiert.

Das teilte das Unternehmen, das auf seiner Website mit dem Slogan “Die neue Dimension” wirbt, heute seinen Angestellten mit. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens gibt es zwar noch nicht, aber Firmenmitarbeiter, die ungenannt bleiben wollten, haben PC Professionell von der dramatischen Entwicklung berichtet.

Yakumo bot Storage-Produkte, Monitore, LCD-TVs, Kameras, PDAs und Navigationsgeräte an und wollte im vergangenen Jahr mit Maxdata fusionieren.

Allerdings sprangen die Computer-Anbieter aus Marl nach mehrwöchigen Verhandlungen wieder ab. Schon damals kamen Gerüchte auf, die Finanzlage der Braunschweiger seien der Bremsschuh gewesen. Unternehmenschef Dr. Jürgen Rakow aber dementierte und erklärte, er suche weiter nach einem Partner.

Auch gestern, einen Tag vor Bekanntgabe der Liquidation, verneinte Rakow noch gegenüber dem Fachhandelsblatt Computer Reseller News eine mögliche Schließung seines Unternehmens. Nach dem Ende von Yakumo ist nun auch Rakows Vertriebsunternehmen Adam Riesig im Fokus. Hier wird ebenfalls mit einer Schließung gerechnet. (ts/mto)

Bild:Yakumo

Hinweis: Artikel von ITespresso.de stehen auch in Google Currents zur Verfügung. Jetzt abonnieren.

Letzter Kommentar




0 Antworten zu Yakumo macht dicht

Hinterlasse eine Antwort

  • Erforderliche Felder sind markiert *,
    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>