US-Militärs entwickeln neue Strahlenwaffe

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Journalisten waren die ersten Opfer bei einer Demonstration auf dem Moody-Luftwaffenstützpunkt in den USA. Die von der Waffe erzeugte Hitze ließ bei ihnen das Gefühl entstehen, gleich in Flammen aufzugehen.

Die Waffe soll bis 2010 in Produktion gehen. Von der erschreckenden Empfindung abgesehen ist sie ganz harmlos, wie die Militärs versichern. Sie arbeitet mit elektromagnetischen Millimeterwellen, die im Gegensatz zu Mikrowellen nur durch eine sehr dünne äußere Schicht der Haut dringen, aber dennoch durch mehrere Schichten Winterkleidung hindurch ihre Wirkung erzielen.

Sie soll unter anderem aus Hubschraubern gegen Terroristen eingesetzt werden können. Als nicht-tödliche Waffe kann sie unschuldigen Zivilisten und Soldaten das Leben retten, versprachen die Militärs weiter. Feinde sollen damit so erschreckt werden, dass sie ihre Waffen fallen lassen.

Bei der Medienvorführung waren es die Schreiber, die ihre Notizblöcke und Stifte fallen ließen. Sie hatten gefährliche Randalierer zu spielen, und zwei Luftwaffenangehörige nahmen sie mit einer großen Antennenschüssel unter Beschuss, die auf einem Humvee montiert war.

Die Waffe erwies sich über eine Entfernung von 450 Metern als wirksam. Andere nicht-tödliche Waffen erreichen nicht einmal 30 Meter.

(Nick Farrell/bk)

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