Lenovo-USA-Chef tritt zurück

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Im US-Markt hat man Probleme mit “chinesischen” Computern. Die Anti-China-Propaganda der Konkurrenten zahlt sich offenbar aus – Lenovo-Chef Scott D. Smith wirft das Handtuch.

Nach 22 Jahren bei IBM galt der Schritt von Top-Manager Scott D. Smith, zum chinesischen Käufer der IBM-PC-Sparte zu wechseln, als mutig. Jetzt tritt er wegen anhaltender Erfolglosigkeit zurück.

Smith war laut heutigem Wall Street Journal eine der wenigen IBM-Führungskräfte in der oberen Liga, die den Schritt wagten, zum chinesischen PC-Hersteller zu wechseln, als dieser IBMs PC-Sparte für 1,25 Milliarden US-Dollar kaufte.

Im Preiskrieg mit HP und Dell konnte die ehemalige IBM-Abteilung nicht mithalten – zumal deren Undercover-Aktionen, die Angst vor der Gefahr chinesischer Rechner zu schüren, aufgingen. Amerika kauft eben amerikanisch, Platz 1 und 2 waren nicht angreifbar. Außerdem kämpfte Smith mit der Organisation seiner Lieferkette.

Smith soll von Interims-Chef Rory Read ersetzt werden, Lenovo sucht einen Nachfolger. (mk)

Bild: IBM

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