Brennfehler wegen Kopierschutz-Software
Schutz von Starforce macht Probleme

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Kopierschutzmechanismen für Computerspiele sind gang und gäbe.

Kopierschutzmechanismen für Computerspiele sind gang und gäbe – als besonders sicher gilt der Mechanismus der Firma Starforce: Er installiert sich als eine Art “Rootkit” mit einem eigenen versteckten IDE-Treiber. Dieser Treiber läuft mit dem höchsten Zugriffslevel auf dem Betriebssystem, unabhängig davon, ob ein Spiel geladen ist oder nicht. Die Software will so unerlaubte Vervielfältigungen der Spiele verhindern und prüft, ob beim Start des Spiels eine Original- CD eingelegt ist.

Mit Windows XP kann es aber zu Problemen beim Schreiben oder Lesen einer CD oder DVD kommen. Windows setzt daraufhin die Zugriffsgeschwindigkeit auf das betreffende Laufwerk herunter. Im schlimmsten Fall misslingt der Zugriff auf das Laufwerk. Zurzeit besonders beliebte Spiele, die den Starforce-Schutz verwenden, sind zum Beispiel »Anstoss 4«, »Prince of Persia: The Two Thrones« oder »Singles 2: Triple Trouble«.

Um zu sehen, ob Sie die Starforce-Software auf Ihrem System haben, öffnen Sie im Windows-Explorer das Verzeichnis C:\Windows\System32drivers\. Suchen Sie dort eine Datei mit dem Namen sfsync03.sys. Wenn diese vorhanden ist, haben Sie den problematischen Kopierschutz auf Ihrem System. Um Starforce loszuwerden, schauen Sie auf Ihrer Spiele-DVD nach einem Verzeichnis mit diesem Namen. Meist gibt es dort ein Tool zur Entfernung der Software. Die mit dem Kopierschutz versehenen Spiele laufen natürlich nicht mehr, nachdem die Starforce-Software entfernt wurde.

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