Wikipedia-Gründer kritisiert Microsoft

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Die von Microsoft angebotene Bezahlung für Einträge in das Online-Lexikon Wikipedia sorgt für Gesprächsstoff. Jetzt kritisiert auch Wikipedia-Gründer Jimmy Wales Microsofts Marketing-Manöver.

Software-Riese Microsoft sucht seit einiger Zeit einen anerkannten und “unabhängigen” Experten mit gutem Ruf – und wollte ihm für die Korrektur einseitig formulierter Beiträge für Wikipedia Geld bieten.

Microsoft ist in diese Hinsicht relativ offen – was man nicht von allen sagen kann, die sich an den Wikipedia-Einträgen beteiligen. Dennoch Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat sich in die Diskussion eingeschaltet und kritisiert den Software-Konzern jetzt offen.

Den “Experten” hat Microsoft zwar gefunden, doch der will sich nicht vom Anbieter in seien Korrekturen hineinreden lassen. Rick Jelliffe fordert Leser seines Blogs auf, mögliche Fehler im Text über die MS-Formate ODF/OOXML zu nennen. Versuche Microsofts, Fehler im entsprechenden Wikipedia-Artikel von den bisherigen Autoren beseitigen zu lassen, sind offenbar schiefgelaufen. (mk)

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