Vista: Trotz größerem Speicherbedarf droht Preisverfall

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Die Nachfrage nach Speicherchips werde spürbar anziehen, hat unser Mitarbeiter Simon Burns in Taipei herausgefunden. Doch der Sog werde nicht so groß wie erwartet.

Die asiatischen Hersteller gehen nun sogar von einem DRAM-Preisverfall von rund 30 Prozent aus, da die Fabriken alle ihre Kapazitäten kräftig ausgeweitet hätten. So sehe die Branche einem verschärften Wettbewerb entgegen. Das bestätigen die japanischen Analysten von Nomura, die ein Minus von exakt 29 Prozent vorhersagen.
Die Preise würden noch weiter purzeln, wenn nicht der Speicherhunger von Windows Vista den Verbrauch der PC-Systembauer zumindest verdoppeln wird. Die DRAM-Auslieferung legte ab November schon um über 60 Prozent zu.
Michael Hoosik Min, ein Analyst bei Korea Investment & Securities, glaubt, dass auch der Nintendo-Erfolg mit der Wii-Konsole die Nachfrage bei Grafikspeicher steigert. (rm)

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