Koreanische Regierung warnt vor Vista-Upgrade

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Die koreanischen Informations- und Innenministerien sowie die Finanzaufsicht gaben Warnungen vor Microsofts neuer Windows-Plattform aus.

Wenn zahlreiche Koreaner sich einen neuen PC mit Vista holen, wird in der Online-Welt des Landes nichts mehr in Ordnung sein. Wie Chosun.com berichtet, setzen viele Websites des Landes Active X ein, mit dem Vista nicht so gut harmoniert. Davon betroffen sind die Angebote von Banken, Online-Portalen, Shopping- sowie Gaming-Sites.

Microsoft soll von den Problemen gewusst und mit den Anbietern von Online-Diensten an der Behebung der Probleme gearbeitet haben. Die Programmierungsarbeiten zogen sich jedoch wie üblich hin.

Daher wird beispielsweise der Online-Service von sieben großen Banken vorerst nicht für die voraussichtlich 700.000 Vista-Upgrader benutzbar sein. Der Musik-Download-Service von SK Telecom erklärte, nicht vor März für Vista-Kunden bereit zu sein. Dass Online-Banking, Aktienhandel und Shopping betroffen sind, beunruhigt die Behörden allerdings weit mehr.

Wie das Informationsministerium verlauten ließ, hätten sie Microsoft gerne angehalten, die Veröffentlichung von Vista zu verschieben, konnten das einem privaten Unternehmen aber nicht vorschreiben. Es sei daher angeraten, Vista nicht zu installieren, solange noch unklar ist, was man sich damit einhandelt.

(Nick Farrell/bk)

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