Microsoft: Vista hat große Probleme

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Das erste Service Pack für Windows Vista ist bereits für die zweite Jahreshälfte angesagt. Die erstaunliche Eile hat offenbar gute Gründe. Vista SP1 soll “Probleme mit erheblichen Auswirkungen” beseitigen.

Kaum ist das seit Jahren großspurig verkündete Vista auf dem Weg zu den Konsumenten, ist schon die erste Reparaturpackung auf der Überholspur. Der Codename für den Ausbesserungscode lautet “Fiji”, offenbar so benannt nach dem auf den ersten Blick beschaulichen Inselstaat Fidschi, in dem ein Militärputsch dem anderen folgt.

SP1 soll unter anderem Sachen enthalten, die dem völlig überraschenden Vista-Entwicklungsstopp wg. RTM zum Opfer fielen – so etwa Powershell, ein Ersatz für die bisherige Windows Shell.

Es geht aber auch um einiges, was die Borg-Ansager in etwas unklaren Termini verlautbaren. So ist etwa von regressions von Windows Vista und XP die Rede, was sich etwa als rückläufige Entwicklungen verstehen ließe. Außerdem geht es noch um “Sicherheit, Installationshindernisse und andere Probleme mit erheblichen Auswirkungen”.

Wie das Magazin APC berichtet, bat Microsoft in dieser Woche seine besonderen Freunde, Kunden und Partner zur Hilfestellung durch ausgiebiges Antesten von Fiji und Rückmeldungen dazu (nicht auf dieser meiner Maschine, Red.).

(Nick Farrell/bk)

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