Benutzer: OEM-Vista unterscheidet sich von RTM-Vista

Allgemein

Einer unserer Leser hat sich bereits Vista OEM von Overclockers geholt. Er installierte es und lässt uns an seinen Erfahrungen teilhaben.

Seiner Einschätzung nach ist das OEM-Vista, wie es auch deutsche Versandhändler bereits als lieferbar kennzeichnen, nicht mit der von ihm zuvor erprobten RTM-Version identisch.

Die DVD enthält exakt die gleichen 2,49 GB. Doch der Key aktiviert die Version, die man kauft, in diesem Fall also die Variante Vista Home OEM Premium. Sie installierte sich in beachtlichen 25 Minuten auf seinem Rechner mit einem 3 GHz schnellen Netburst-Pentium 4 und 1 GB Arbeitsspeicher.

Er benutzte eine passiv gekühlte X550-Grafikkarte von ATI, und damit lief Aero ganz gut – etwa gleichauf mit der RTM-Performance. Er meint jedoch, dass diese Version bei ihm weit stabiler läuft als die zuvor angetestete RTM-Version.

Die Hardware wurde automatisch erkannt, jedenfalls der größte Teil davon, und unser Leser Darren Powell aus Manchester war beeindruckt von der Vista-Leistung. Er gibt allerdings auch zu bedenken:

“Bis DX 10 eintrifft, gibt es eigentlich kaum einen Grund, XP schon aufzugeben.”

Overclockers hatte den eifrigen Vorbestellern außerdem noch einen Turboflash-Readyboost-Stick mit 512 MB von Corsair als “Vista-Beschleuniger” spendiert. Leider taugen 512 MB USB-Speicher nicht dazu, die Leistung wesentlich zu verbessern.

Wir danken Darren für seinen Erfahrungsbericht und die Bilder, da Microsoft uns noch immer nicht mit Vista herumspielen lässt.

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Die Schachtel von OEM Premium.

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Die CD von Vista OEM Premium, die laut Aufschrift nur mit einem neuen PC verkauft werden darf.

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USB-Stift zur “Vista-Beschleunigung” verspricht eine erhöhte Systemleistung.

(von Fuad Abazovic / ins Deutsche übertragen von Bernd Kling)

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