So will Greenpeace das Weltklima retten

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Ein globaler Masterplan lässt hoffen, dass die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten ist. Und wenn der Plan umgesetzt wird, nützt er der deutschen Umwelttechnik-Industrie.

Wie ein Hamburger Nachrichtenmagazin in seiner morgigen Ausgabe berichtet, hat Greenpeace zusammen mit dem Dachverband der Europäischen Erneuerbaren Energien-Industrie (Erec) einen machbaren Plan vorgestellt, um den Klimawandel in letzter Minute aufzuhalten.

Die 100 Seiten lange Machbarkeitsstudie “Energy (R)evolution” wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit elf weiteren internationalen Forschungsinstituten erarbeitet.

Dem Plan zufolge soll der Anstieg von Treibhausgasen bis 2050 halbiert werden durch die verstärkte Nutzung von Wind-, Wasser- und Sonnenkraft. Ohne eine solche Energiewende hingegen droht eine Erwärmung der Erde bis 2050 um bis zu 5,8 Grad, wie ein UNO-Ausschuss für Klimaveränderungen berechnete.

Viel Zeit für die notwendigen Entscheidungen bleibt aber nicht mehr. Und wie bringt man populistische Politiker in diesem unserem Lande dazu, sich mal konsequent mit den wirklich wichtigen Problemen und nicht nur mit virtuellen “Killerspielen” zu beschäftigen?

Dabei verspricht dieser Plan zusätzliche wirtschaftliche Vorteile für das eigene Land, wie Greenpeace-Sprecher Sven Teske ausführt:

“Deutschland als Weltmarktführer bei Wind- und Solartechnik würde besonders profitieren, die Milliardensubventionen für Kohle und Atomkraft gehören allerdings sofort gestrichen.”

(bk)

Spiegel (Vorabmeldung)

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