Toxikologe warnt vor Nanotechnologie

Allgemein

Wenn die Nanotechnologie-Branche nicht ihre eigenen Sicherheitsstandards entwickelt, werden das internationale Regierungsorganistionen für sie übernehmen müssen – befürchtet der Toxikologe Dr. Dave Hobson.

Das aber würde für diese Branche auch wirtschaftliche Einschränkungen bedeuten, wie der wissenschaftliche Leiter von nanoTox Inc, einer mit Sicherheitsüberprüfungen beschäftigten Firma in Texas vorhersagt. Er hält das bisherige Verhalten der Branche für zu nachlässig:

“Die US-Umweltschutzbehörde EPA hat eben ihre erste Regelung für den Umgang mit Abfällen erlassen, die Silber-Nanopartikel enthalten. Es gab so gut wie keine Anstrengungen der Industrie, sich selbst um eine Regelung zu kümmern.”

Er empfiehlt den Firmen, sich selbst um nötige Untersuchungen sowie Entwicklungen zum Schutz vor potenziellen Gefahren zu kümmern, bevor es “zu einem katastrophalen Ereignis kommt”.

Hobsons Meinung nach kommen fast alle Herstellungsbereiche für den Einsatz von Nanotechnik in Frage, einschließlich Nahrungsmitteln, Anstrichen, Elektronik und Arzneimitteln, und für sie alle gelte das Gleiche:

“Eine Firma erspart sich immer eine Menge Kopfschmerzen und Kosten, wenn sie rechtzeitig begreift, dass mit einem bestimmten Material eine potenzielle Gefährdung verbunden ist, und die entsprechenden Maßnahmen ergreift beziehungsweise die Gefahren beseitigt, bevor Konsumenten geschädigt werden.”

(Redaktion Inquirer/bk)

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