SCO bekommt noch einen Tritt

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Die Weltfirma, deren Geschäftsmodell darin bestand, eigene geistige Rechte in Linux entdeckt haben zu wollen, musste eine weitere und entscheidende gerichtliche Niederlage einstecken.

Dieser seltsamen Behauptung, Linux auch irgendwie erfunden zu haben – wie sich ja auch ein weniger bekannter Herr Ballmer von einer weniger bekannten Firma in Redmond gelegentlich vernehmen lässt – ging die Luft aus wie einem undichten Luftballon.

Wie von Novell kürzlich zu hören war, soll SCO schon dicht an der Insolvenz stehen. Mit dem Linuxer-abzocken-Geschäftsmodell hat die Firma jedenfalls so gut wie keine Chance mehr vor Gericht. Die Klage gegen IBM steht endgültig vor dem Aus, nachdem sie keine Spur von Beweisen vorlegen konnte.

Als einen letzten Rettungsanker hatten die Anwälte von SCO die Behauptung aufgestellt, IBM hätte die angeblichen Beweise für die Verletzung geistigen Eigentums vernichtet und damit die Beweisführung für SCO unmöglich gemacht.

Die Richterin nahm ihnen den Quatsch nicht ab, wie Groklaw berichtet. Sie erklärte, die Beweisunterlagen seien alle noch da. Wenn die Vertreter von SCO etwas beweisen wollten, dann sollten sie eben genauer hinsehen und erklären, womit sie eigentlich etwas beweisen wollen.

Womit bewiesen wäre, dass es nichts zu beweisen gibt …

(Nick Farrell/bk)

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