PC-Markt konkurriert mit Konsolen und Flachbild-Fernsehern

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Der PC-Markt hat den Marktforschungsinstituten IDC und Gartner zufolge im Schlussquartal 2006 weiter zugelegt, blieb aber hinter den Prognosen zurück.

IDC zufolge wurden in den vergangenen Monaten weltweit 65,6 Mio. PCs verkauft und damit um 8,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gartner zählte 67,3 Mio. verkaufte PCs.

“Im Verbraucherbereich kämpfte die PC-Industrie gegen Produkte wie Konsolen und Flachbild-Fernseher um einen Platz in der Geldbörse der Kunden”, erklärt Gartner-Analyst Mikako Kitagawa.

Für IDC waren der Vista-Start für Unternehmen sowie das Warten auf die Verbraucherversion prägend für das vierte Quartal. Außerdem verzeichneten die Marktforscher einen anhaltenden Trend zu Notebooks und ein sich generell abschwächendes Marktwachstum.

Laut IDC konnten HP, Acer, Toshiba und Apple von einer Kombination von Einzelhandels- und Verbraucher-Absatz, der Nachfrage nach Notebooks und aggressiver Preispolitik profitieren. Die sinkende Nachfrage im Business-Bereich vor allem in Europa machte dagegen vor allem Dell, Fujitsu-Siemens und Lenovo zu schaffen. (bwi)

Autor: BrittaW
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