Internet-Suite Seamonkey 1.1 ist draußen

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Während Mozillas Web-Browser Firefox den großen Erfolg im Alleingang holte, pflegt Seamonkey weiter die Tradition der umfangreichen Browser-Suite. Die Entwickler versichern, sie enthalte alles außer einer Küchenspüle.

Unter der Haube tummeln sich die Engines von Firefox 2 und des kommenden Mail-Clients Thunderbird 2. ChatZilla springt ebenfalls auf eine neuere Version. Wie einst schon beim Urahnen Netscape Communicator sind außerdem ein Adressbuch sowie ein einfacher HTML-Editor mit drin im Paket.

Das verantwortliche Open-Source-Projekt erklärte die neue Programmversion bereits als voll tauglich auch für den geschäftlichen Einsatz. Seamonkey steht zum Download bereit für Windows, Linux sowie Mac OS X, und auch ein deutsches Sprachpaket ist verfügbar.

INQSpot:

Die Seamonkeys waren eine Modeerscheinung der 1970er. Auch ahnungslose deutsche Kinder wurden damals in Comic-Heften mit beigelegten oder teuer zum Kauf angebotenen Tüten der hier Seepferdchen genannten, angeblich hochintelligenten und menschenfreundlichen Lebewesen gelockt. Der Trockenfutterkram musste gewässert werden, um zum Leben zu erwachen. Die Seepferdchen wurden aber nicht besonders groß und entwickelten sich auch nicht zu den tollen Freunden, als die sie beworben wurden.

(Nick Farrell/bk)

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Seepferdchen-Download