UMTS Smartphones
Breitband für die Tasche

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Zeit ist kostbar – man kann es sich kaum leisten, sie beim Warten auf Flughäfen oder auf Reisen im Zug zu vertrödeln. Mit einem UMTS-Smartphone nutzen Sie Wartezeiten produktiv.

Diese Produkte haben wir verglichen

UMTS Smartphones

_Palm Treo 750v
_Vodafone VPA IV
_Vodafone VPA III compact
_Nokia E61
_E-Plus HTC TyTN
_E-Plus PDA IV Qtek 9000
_Blackberry 8707v
_Fujitsu Siemens Pocket Loox T830
_Nokia N73
_Nokia N91
_Sony Ericsson W850i
_Motorola Razr V3x
_Nokia 6233
_LG KU800
_LG U8500


Kleines Mobilbüro

UMTS Smartphones

Wer viel unterwegs ist, muss immer wieder längere Wartezeiten überbrücken. Gut, wenn man dann per Smartphone Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk hat. So lässt sich die Zeit nutzen, indem man E-Mails beantwortet, Termine abgleicht oder noch Zahlen prüft, die man für das Kundengespräch am Nachmittag braucht. Ganz nebenbei hilft das kleine Mobilbüro, zum Beispiel Warenbestände abzufragen und Adressdaten aufzunehmen.

Unter Smartphones im klassischen Sinn verstand man bisher Geräte im PDA-Format, die über Touchscreen und Tastatur bedient werden. Mittlerweile bieten nun aber auch günstige Handys ab 270 Euro Organizer-Funktionen, die sie im Geschäftsalltag zu praktischen Helfern machen. Dank Terminkalender, Adressdatenbank und Synchronisierung mit dem PC stehen sie den größeren Geräten kaum mehr nach. Mit UMTS klappt auch unterwegs die Verbindung ins Internet mit Highspeed – direkt auf dem Handy oder mit dem Notebook. Auf teilweise mehreren Gigabyte Speicher finden Bilder oder Office-Dokumente Platz, zumindest ein Viewer für Excel- und Word-Dateien gehört bei diesen Geräten zum guten Ton.

PCpro testet acht Smartphones im PDA-Format und sieben Handys mit Organizerqualitäten. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Ergonomie der Geräte. Denn nur wenn sich das kleine Mobilbüro komfortabel bedienen lässt, kann man unterwegs effizient und produktiv arbeiten.

Das richtige Betriebssystem

Vor dem Kauf eines Smartphones sollte man darauf achten, mit welchen Umgebungen man bereits arbeitet. Schließlich soll das Smartphone mit den Applikationen im Unternehmensnetzwerk reibungslos harmonieren. So kommen etwa die Nokia-Geräte im Test auf Anhieb mit Lotus Notes klar und gleichen mit nur einem Mausklick Adressen, Aufgaben und Termine ab. Windows-Smartphones hingegen bringen zwar Microsoft Activesync mit, das hervorragend mit Outlook spricht, ohne Zusatzsoftware aber nicht mit Notes abgleichen kann. Neben der Kompatibilität mit firmeneigenen Applikationen zählt außerdem, wie groß das Angebot an Zusatzsoftware aus dem Business-Umfeld ist und wie gut Nutzer mit der Bedienung des Mobilgeräts zurechtkommen.

Den meisten Anwendern dürfte die Arbeit mit Windows Mobile leicht fallen, das bei den Smartphones mit Touchscreen dominiert. Das System lässt sich fast so bedienen wie am Arbeitsplatz-PC, eine Umgewöhnung ist nicht notwendig. Anwendungen wie Pocket Internet Explorer oder Pocket Word sind vorinstalliert und funktionieren problemlos. Gut für den Business-Einsatz geeignet ist auch das Betriebssystem Symbian, auf das die drei Nokia-Handys im Test setzen. Das restliche Testfeld arbeitet mit proprietären Betriebssystemen – entsprechend eingeschränkt ist das Angebot an Zusatzsoftware. Da alle Geräte im Test Java unterstützen, gibt es an Software von Drittherstellern aber grundsätzlich keinen Mangel. So lässt sich zusätzliche Software zur Finanzverwaltung, zum Lesen von Nachrichten, zum Anhören von Podcasts oder ein alternativer Webbrowser installieren. Inzwischen sind aber auch die Onboard-Webbrowser so gut, dass man direkt auf dem Display komfortabel und schnell Nachrichten und Informationen abrufen kann.

Bild: Größenvergleich: Das Nokia E61 (links) ist ein gutes Stück flacher als der Qtek 9000 (baugleich mit VPA4). Vor allem die Dicke der Geräte nervt in der Praxis


Bestes Smartphone: Palm Treo 750v

UMTS Smartphones

Der Testsieger ist ein Spitzen-Allrounder. Nutzer können sich auf die beste Akkulaufzeit unter den Windows-Geräten und eine schnelle Synchronisation verlassen. Design und Materialanmutung sind hervorragend. Lediglich WLAN fehlt zur Vollkommenheit.


Die Testkriterien

UMTS Smartphones

Je mehr Möglichkeiten ein Smartphone besitzt, desto universeller ist es im Business-Einsatz. Hohe Punktzahlen gibt es deshalb für verschiedene Netze und Funkstandards, Eingabemethoden, E-Mail, SMS oder MMS, Browser und die Akkugröße. Für den Büroalltag sind umfangreiche Organizer-Funktionen von Bedeutung. Wirklich flexibel wird ein Smartphone durch wechselbare Speicherkarten und möglichst viele Anbindungen an den PC (Outlook, Lotus etc.). Die PC-Professionell-Tester messen die Zeit, die für die Synchronisation von 1600 Adressen in MS Outlook mit dem Smartphone benötigt wird; der Datenabgleich mit den Geräten erfolgt dabei über USB.

Helligkeit und Kontrast des Displays misst das Tektronix J17. Die Sprachqualität wird in subjektiven Hörtests bewertet. Dabei gibt es Punkte für gut verständliche Übertragung ohne Hall, Nebengeräusche und Knacken.

Wichtige Funktionen müssen eingängig und gut erreichbar sein. Daher zählen ein großes, helles Display und eine gut zu bedienende Tastatur ebenso wie spezielle Funktionstasten


Testergebnisse im Überblick

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