Nanobatterien:Das Aus für explodierende Akkus

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Die Rettung für Sony, den Hersteller explodierender Notebook-Akkus naht: An der Universität von Tel Aviv arbeiten Forscher an Nanobatterien, die nicht mehr in die Luft fliegen können.

Nanobatterien bestehen im Prinzip aus tausenden winziger Akkus, die in Glas oder Silizium als Trägermaterial eingelassen sind. Die einzelnen Zellen sind nur wenige Mikrometer groß und haben eine Ausgangsleistung von jeweils 10 Mikrowatt. Aber zusammengenommen können sie einen herkömmlichen Lithium-Ionen-Akku ersetzen. Da die einzelnen Mikro-Akkus so winzig sind und es so viele davon gibt, macht es auch fast nichts aus, wenn einer oder mehrere ausfallen. Und explodieren können Nanobatterien auch nicht, denn selbst wenn eine der Zellen Amok läuft, bleiben ihre Nachbarn unbehelligt.
Durch ihre Größe können Nanobatterien auch in sehr kleinen Geräten wie Mikromaschinen eingesetzt werden oder direkt auf den Leiterplatten elektronischer Geräte einzelne Chips mit Energie versorgen.
Allerdings dauert die Entwicklung noch zwei bis vier Jahre, bis es marktreife Nanobatterien geben wird. Man sollte also Notebooks mit Sony-Akkus noch eine ganze Weile gut im Auge behalten. (kla)

Future of Things (TFOT)