Linus Torvalds: Debatte um DRM und GPL3 ist witzlos

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Linux-Messias Linus Torvalds hat die in der Open-Source-Gemeinde um DRM und die GPL-Lizenzen geführte Debatte als “überhaupt nicht wichtig” qualifiziert. Seiner Ansicht nach wird dabei nur “heiße Luft” produziert.

Gegenüber ZDNet meinte Torvalds, beide Seiten kämen mit einer Menge von Argumenten, aber am Ende könne nichts und niemand verhindern, dass sich die bessere Technologie durchsetzt. Doch bei solchen Themen käme eben bei vielen ganz große Aufregung auf.

Von der digitalen Rechteverwaltung hält Torvalds im übrigen gar nichts. Es sei eine unterlegene Technologie, die das Leben für die Benutzer nur schwierig macht und ihnen Steine in den Weg legt, wenn sie etwas tun wollen, wozu sie auch in der Lage sein sollten.

Er sei andererseits tolerant gegenüber Leuten, die sie unbedingt einsetzen wollen. Wenn jemand unbedingt DRM haben wolle, dann sei das sein Problem – er jedenfalls wolle nichts damit zu tun haben.

Was die GPL3 angeht, so sei das nur eine von vielen Lizenzen, die über die Jahre für die freie Software genutzt wurden, und es würden weitere kommen.

Sein gelassenes Urteil lautet: Ob kommerziell oder nichtkommerziell, Open Source oder Closed Source – am Ende wird die bessere Technologie gewinnen. Open Source bereite ihm mehr Spaß, und das sei eigentlich das Wichtigste.

(Nick Farrell/bk)

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