Südkoreanisches Computerspiel lässt in Nordkorea putschen

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Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Il hat ausgespielt, wenn es nach dem Computerspiel Sting geht. Südkorea hatte bisher selbst den Import von Spielen behindert, in denen es um die nuklearen Drohungen des benachbarten Diktators ging.

Das war schon erstaunlich für diese Nation von Gamern und sollte offenbar der von der offiziellen Politik erwünschten Wiederaussöhnung mit Nordkorea dienen. Das neue Spiel von YNK Korea nimmt auf diese vor dem Diktator kuschende Haltung keine Rücksicht mehr.

Es setzt vielmehr einfach den Umsturz in Nordkorea voraus, und dabei geht der kleine Diktator Kim verloren. Im Spiel geht es dann darum, den vermissten Kim zu finden und die nukleare Proliferation zu verhindern.

Solche visionären Vorstellungen sollen jetzt auch in Südkorea wieder denkbar sein, wie Firmensprecherin Lee Jeong-im sagt:

“Diese Art von Themen wurden bereits in einigen Filmen behandelt, und wir sehen keinen großen Unterschied, wenn wir das auch in Form eines Spieles machen.”

Sting soll in der ersten Jahreshälfte in den Handel kommen und auch in anderen Ländern vermarktet werden.

(adaptiert nach Nick Farrell/bk)

Linq

International Herald Tribune

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