HPs Nano-Technik bricht Moores Law

ForschungInnovation

Die Technik aus den HP-Labors soll einen Leistungsschub bei Chips bringen.

40 Jahre hat Moores Law gehalten, nun haben offenbar die HP-Labors eine Technik entwickelt, die das Gesetz bricht. Moores Law besagt, dass die Zahl der Transistoren auf einem Chip sich alle zwei Jahre verdoppelt.
Doch die HP-Technik packt bis bis zu acht Mal mehr Transistoren auf die gleiche Grundfläche als bei herkömmlichen CMOS-Bausteinen.

Damit steigt auch die Performance erheblich an, obwohl die Chips laut HP eine niedrigere Leistungsaufnahme haben und dementsprechend weniger heiß werden. Dabei kombinieren die Forscher Nano-Technik, die im Molekularbereich arbeitet, mit konventioneller CMOS-Technik. Eine genaue Erklärung der Technik bietet ein Aufsatz in Electric Journals.

Ein Prototyp könnte noch in diesem Jahr fertig sein. Laut HP müssen die Fertigungsanlagen kaum modifiziert werden. Das bedeutet aber nicht, dass die Nano-Chips schnell serienreif sein werden. Kommerziell nutzbare Chips werden erst ab 2015 erwartet. (mto)

Bild: HP

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