DDR3 holt mehr MHz aus geringerer Spannung

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Die nächste RAM-Generation erreicht mit einer reduzierten Voltzahl eine höhere Frequenz, als es DDR2 mit Übertaktung und einer kräftig erhöhten elektrischen Spannung vermag.

DDR2 kommt mittlerweile bei 1300 MHz an. Das ist eine drastische Übertaktung des JEDEC-Standards, aber die dafür ausgesiebten Chips bringen das. Man ist gezwungen, dazu die Spannung von 1,8 auf 2,4 Volt zu erhöhen, aber dann sind 1300 MHz selbst mit DDR2 zu erreichen.

DDR3 hingegen sollte mit 1066 MHz starten, doch es werden auch bereits zur Markteinführung Module mit 1333 MHz verfügbar sein. Das erwarten nämlich Intels Chipsets der nächsten Generation vom Arbeitsspeicher. FSB und Speicher sollen harmonieren, um das bestmögliche Ergebnis zu bekommen.

Das Beste an DDR3 ist, dass die 1066 MHz bei 1,5 Volt zu erreichen sind, und auch 1333 MHz sollte bei einer ähnlichen Spannung möglich sein. AMD hat bereits erklärt, ausschließlich DDR2 treu bleiben zu wollen, zumindest bis Ende dieses Jahres. DDR3 wird natürlich anfangs teurer sein und erst allmählich wieder das gewohnte Preisniveau erreichen.

Intel ist entschlossen, mit dem Umstieg auf DDR3 in diesem Jahr zu beginnen, und zwar bereits im zweiten Quartal mit seinem neuen Chipset G33 und natürlich auch P35.

(Fuad Abazovic/bk)

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