Software-Piraten wünschen sich eigenen Staat

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Der kleinste Staat der Welt steht zum Verkauf – Sealand. Nun haben Software-Piraten ein Auge auf den Staat mit eigener Verfassung geworfen.

Der Prinz von Sealand möchte nicht mehr länger Prinz sein, berichtete Anfang Januar die Times. Deswegen verkauft der selbsternannte Monarch sein Besitztum für einen “mindestens achtstelligen Betrag”.

Die Software-Piraten von “ThePirateBay” haben beschlossen, den “Staat” zu erwerben. Ziel der Aktion: Die Erschaffung eines Staats ohne Verfassung und demnach auch ohne Urheberrechte – so jedenfalls die Idee.

Um an die nötigen finanziellen Mittel zu kommen, wurde die offizielle Spendenseite buysealand ins Leben gerufen. Derzeit steht der Spenden-Counter bei 13.714 US-Dollar und ist somit weit von dem geforderten achtstelligen Betrag entfernt.

Die 550 Quadratmeter große Stahlplattform aus dem Jahre 1941 befindet sich in internationalen Gewässern der Nordsee, zwischen Großbritannien und der Bundesrepublik. (mr)

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