Nur zwei Prozent des Handels beruhen auf Raubkopien

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Nach einer neuen OECD-Studie ist der weltweite Schaden durch Marken- und Produktpiraterie bei weitem nicht so groß wie bisher geschätzt.

Weniger als 135 Milliarden Euro werden weltweit jährlich mit Fälschungen umgesetzt, erklärte die OECD das Ergebnis ihrer neuesten Studie. Das entspreche nur zwei Prozent des Welthandels, schreibt die “Financial Times Deutschland” unter Berufung auf die noch unveröffentlichte Studie der Industrieländerorganisation.

Bisherige Schätzungen gingen von einem jährlichen Handelsvolumen mit gefälschter Ware von 500 bis 600 Milliarden Dollar aus.

Die Studie bezieht sich dabei auf alle Branchen – die Vereinigungen der Software-Industrie (SIIA und BSA) gingen bislang davon aus, dass alleine mit gefälschten Programmen schon mehrere hundert Millionen Dollar umgesetzt würden. (mk)

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