Fette GEZ-Rechnungen mit fiesem Trojaner

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News_GEZtrojan.jpgVon der GEZ zu hören, war nie ein Vergnügen. Aber eine heftig hohe Rechnung per E-Mail mit eingebautem Trojaner zu erhalten, dürfte der Gipfel der miesen Methoden sein.

Bevor jetzt jemand losrennt und die GEZ-Zentrale in Köln-Böcklemünd erbost in die Luft sprengt (obwohl, lasst Euch nicht aufhalten, grins!), sei erwähnt, dass die Mail nicht von der überflüssigsten Behörde der Republik stammt, sondern von den üblichen Verdächtigen, den Datendieben. Bundesweit haben sie die gefälschten Mails der Gebühreneinzugszentrale in Umlauf gebracht. Der Text: “Sehr geehrter GEZ-Kunde, die Gesamtsumme für Ihre Rechnung im Monat Dezember beträgt 445,95 Euro. Anbei erhalten Sie den detaillierten Nutzungsnachweis in beigefügter Zip-Datei.” Wer diese E-Mail nicht löscht, sondern so blöd ist, das Attachment(RechnungGEZ.pdf.exe) zu öffnen, wird mit einem Trojaner beglückt. Noch wissen wir nicht, um welche Schädlingssorte es sich dabei handelt. Nur sollen die typischen Scanner ihn nicht erkennen.
Zur Erinnerung: Seit Monatsbeginn muss für internetfähige Computer GEZ-Gebühr bezahlt werden. Das gilt aber nur für Selbständige und für Haushalte ohne Radio und Fernseher. Die Rechnungen dafür werden ausschließlich per Post, nicht aber per E-Mail verschickt. Außerdem liegt die Gebühr natürlich deutlich niedriger – es ist allerdings um jeden Euro schade… (rm)

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