DOSSIERS
Ärger in der Open-Source-Gemeinde
Linux, Lügen und Lizenzen
Kampf um den Inhalt der Lizenzen
Ärger in der Open-Source-Gemeinde
Die Streithähne in der OpenSource-Gemeinde nehmen die Ereignisse nur als Grundlage für ihre Forderungen, was nun in der neuen GNU Public License stehen darf und was nicht. So einfach, wie es in vielen Diskussionsforen klingt, ist es aber nicht: Die GP-Lizenzen sind zwar »für Anwender sehr einfach, für Anbieter jedoch ein durchaus komplexes Thema mit verschiedenen Urheberrechten und einigen Patentfragen«, meint Georg C. F. Greve, Präsident der FSFE. »Die GNU General Public License v3 ist keine Reaktion auf die Ereignisse«, ergänzt Greve, »sie wird seit Jahren diskutiert und seit zwei Jahren bearbeitet.« Noch können sich alle Web-User am Entstehen der neuen Lizenz beteiligen – das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Unternehmen, die sich selbst an Open-Source-Projekten beteiligen, müssen nichts befürchten. Bei den rechtlichen Fragen können sie sich an die »Freedom Task Force« der FSFE wenden – ein weltweites Netz erfahrener Urheberrechtsexperten.
Open-Source-Software – ein Milliardengeschäft
Der Streit zeigt, dass Unternehmen, die bisher der OpenSource-Gemeinde gegenüber feindlich gesinnt waren, das entgangene Geschäft wittern. FSFE-Sprecher Joachim Jakobs: »Die großen Software-Firmen haben freie Software als Milliardengeschäft entdeckt. GNU Linux hat es in vielen Bereichen bereits zu enem beträchtlichen Marktvolumen gebracht.«






Letzter Kommentar
0 Antworten zu Ärger in der Open-Source-Gemeinde
Linux, Lügen und Lizenzen