Mobile Navigation: Großes Interesse, wenig Nutzer

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Die Nachfrage für GPS am Handy ist zwar höher als für E-Mail und Internet, doch den Durchbruch habe die Navigation per Mobiltelefon noch nicht geschafft, behauptet eine Studie.

GPS-Funktionalitäten in mobilen Endgeräten sollen in diesem Jahr den großen Durchbruch schaffen, sind Chip- und Gerätehersteller überzeugt. Die nötige Technik sei nun ausgefeilt und klein genug und werde daher von den Handyproduzenten beim Design neuer Modelle gleich mit eingeplant.

Die aktuelle Marktstudie im Auftrag von Ericsson zeigt allerdings eine klaffende Lücke zwischen Interesse an der Technologie und der tatsächlichen Nutzung. Während 46 Prozent der befragten User an GPS-Diensten interessiert seien, würden derzeit nur sechs Prozent den Service auch tatsächlich nutzen, zitiert das Branchenportal Australian IT aus der Studie.

Immerhin sei aber der Trend zum GPS klarer als zu den anderen mobilen Diensten wie E-Mail-Empfang, Internet-Surfen oder Videotelefonie. Selbst Musik und Games spricht die Mobiltelefonierer nur halb so stark an wie die Navigation.

“Die Zeit ist reif für die Integration von GPS in diverse mobile Endgeräte. 2007 werden mobile Navigationslösungen am Markt durchbrechen”, glaubt Reiner Schönrock, Sprecher von Infineon, die erst vorige Woche einen Mini-GPS-Empfänger präsentiert haben. (rm)

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