Britische Regierung warnt Schulen vor Windows Vista

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Die zuständige Behörde stellte zu hohe Risiken und zu geringen Nutzen von Microsofts neuem Betriebssystem fest. Die “dringende Empfehlung” an Schulen lautet, Vista innerhalb der nächsten 12 Monate nicht einzusetzen.

Es gebe keine Features des neuen Betriebssystems, die man unbedingt haben müsse, so die British Educational Communications and Technology Agency. “Es gibt keinen Grund für den Einsatz in Schulen, solange es nicht stabil im Sinne von mission-critical ist”, so ein technischer Berater der Behörde.

Ähnlich ablehnend schätzte die Behörde auch Office 2007 ein.

Die Borg hingegen halten den Wert ihr Produkte hoch, weil sie den Schülern beim Lernen helfen sollen. Steve Beswick, bei Microsoft leitend mit Erziehungsfragen betraut:

“Die Kunden sollten Vista ausprobieren und testen und dann danach entscheiden ‘Ist das gut fürs Lernen?’ Die Einführung sollte nicht behindert werden, wenn es beim Lernen hilft.”

Da haben wir wieder was gelernt.

Die Schulen stellen einen wichtigen Markt für Microsoft dar. In einer gerade um ein weiteres Jahr verlängerten Vereinbarung mit der britischen Regierung wurden Schulrabatte von 20 bis 37 Prozent für Microsoft-Produkte festgeschrieben.

(Nick Farrell/bk)

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