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Lahme Virenscanner
Schlecht geschützt
Erschreckend: Viele gängige Virenscanner erkennen nicht einmal ITW-Viren, die schon mehr als zwei Monate alt sind.
Enttäuschende Antivirenprogramme
Lahme Virenscanner

Weit über 200 000 verschiedene Computerviren gibt es laut McAfee, die Anzahl der Signaturen von Antivir hat bereits vor drei Monaten die halbe Million überschritten. Doch bereits beim recht überschaubaren Kreis von 52 neuen der 780 offiziell im Umlauf befindlichen In-the-Wild-Viren (ITW) patzen viele populäre Antivirenprogramme – so das Ergebnis einer Untersuchung von AV-Test mit den aktuellen Signatur-Updates vom 17.12.2006.
So übersieht zum Beispiel die eTrust-INO-Engine von CA elf neue Samples (21 Prozent), der eTrust-VET-Scanner der gleichen Firma immerhin noch sechs (12 Prozent). Ebenfalls keine gute Figur macht Microsoft One Care, der gleich neun Mal patzt. Etwa zwei Drittel der getesteten Produkte erkennt die aktuellen ITW-Viren nicht zu 100 Prozent. Grundlage des PC-Professionell-Tests ist die Mitte Dezember veröffentlichte Wildlist 10/2006 der Wildlist-Organisation mit den Computerschädlingen, die sich im Oktober 2006 besonders stark bemerkbar machten. Insgesamt 52 Varianten von altbekannten Würmern wie Mytob, SDBot und Stration – also kaum echte Neuheiten – sind in dem Monat neu zu der Hauptliste hinzugekommen.






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