iPhone: Geringe Chancen ohne UMTS in Europa

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Auf der Macworld hatte Apples iPhone Begeisterungsstürme ausgelöst. Doch die Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland sind skeptisch, was die Marktchancen in Europa betrifft.

Hauptgrund für die Zurückhaltung ist die fehlende UTMS-Fähigkeit des Gerätes. Über die langsamere GSM-Verbindung Musik aufs Handy zu laden oder ins Internet zu gehen, das mache kaum ein europäischer Anwender mit, berichtet die Financial Times Deutschland.
Ebenfalls skeptisch äußert sich auch der IDC-Analyst Dan Bieler: “Das Gerät ist ein kleiner Computer, dessen Integration in vorhande IT-Umgebungen eher schwierig werden dürfte”, sagt er. Hier seien Geräte wie der Blackberry im Vorteil.

An der Börse ist der Apple-Kurs um acht Punkte gestiegen. Doch Telekomunikationsexperte Philipp Geiger von der Beratungsgesellschaft Solon hält dies für übertrieben: “Es ist ein Irrglaube, Apple könne mit dem iPhone den Handymarkt revolutionieren”. (bwi)

Autor: BrittaW
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