Hamburger Bacoc-Gruppe will BenQ Mobile (Update)

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Fast schon im Tagesrhythmus finden sich neue Interessenten, den in die Insolvenz gegangenen Handyhersteller übernehmen zu wollen.

“Wir werden bis 19. Januar ein Angebot für BenQ Mobile abgeben”, kündigte Bacoc-Chef Stefan Baustert in der heutigen Ausgabe des Handelsblatts an. Derzeit werde an den Details der Offerte gearbeitet.

Eine Sprecherin von Insolvenzverwalter Martin Prager bestätigte die Gespräche mit dem Unternehmen. Ein abgesicherter Finanzierungsplan liege aber noch nicht vor.

Bacoc will die BenQ-Zentrale in München schließen und nur das Werk im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort weiter betreiben. Von den ehemals 3.000 Arbeitsplätzen sollen nach Angaben von Baustert 1.000 erhalten bleiben.

Ziel der Übernahme sei es, das eigene Produktspektrum von Notebooks und PDAs durch Handys abzurunden und dafür die Entwicklungen von BenQ zu nutzen. Dieses Jahr sollen mindestens 4,5 Mio Handys abgesetzt werden. Offen ist noch, unter welcher Marke. Kommendes Jahr möchte Bacoc dann bereits 6 Millionen Mobiltelefone verkaufen.

Neben Bacoc gebe es eine Reihe anderer Interessenten. Das Wirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen bestätigte, dass sich immerhin 15 potentielle Investoren nach der Landesbürgschaft erkundigt hätten. (rm)

Bild: Handelsblatt

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