Deutscher Hersteller liefert Display für das iPhone

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Apples neuer Multimedia-Computer mit Telefonfunktion besteht auf den ersten Blick nur aus dem Display, das auch das fast ausschließliche Bedienelement ist. Erfolg oder Flop des iPhone hängen daher nicht zuletzt von diesem Bauteil ab.

“Das Display könnte zerbrechen”, orakelt die Cnet-Kolumnistin Molly Wood denn bereits in einem Interview mit Spiegel Online und lässt sich weiter über mögliche Probleme des technisch komplizierten Geräts aus: “Es könnte permanent mit Fingerabdrücken bedeckt sein, es könnte auch leicht zerbrechen … Wenn zum Beispiel der Touchscreen irgendwann nicht mehr richtig funktioniert, dann hat der iPhone-Besitzer ein großes Problem. Wir wissen alle, wie sensibel Displays sind.”

Daran haben offenbar auch die Entwickler von Apple gedacht. Sie bestellten die Displays bei einem Hersteller, von dem sie wohl die beste Qualität erwarten können. Nämlich beim Handy-Zulieferer Balda in Westfalen, der diesen Auftrag nach Ausfällen durch die BenQ-Pleite auch gut brauchen kann.

Balda erwartet den größten Anteil seiner Umsätze mit berührungsempfindlichen Bildschirmen durch den Apple-Deal. Die Balda-Aktien stiegen nach dieser Bekanntgabe noch stärker als die von Apple, die nach Steve Jobs’ iPhone-Show bereits um acht Prozent durch die Decke gegangen waren.

Die iPhone-Prozessoren kommen von Intel, wie ein deutscher Apple-Sprecher inzwischen bestätigte.

(bk)

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