Bayerns Politiker und Lehrer wollen “Killerspiele” killen

Allgemein

Obwohl von den Attacken einer mutigen Fränkin angeschlagen, möchte Ede Stoiber gerne noch bis 2013 Landesfürst spielen. Durch eine jetzt eingebrachte Bundesratsinitiative soll es bis dahin in Deutschland nicht mehr geben, was er für “virtuelle Killerspiele” hält.

Dem bayerischen Antrag zufolge sollen Hersteller und Vertreiber von “Killerspielen” für Verstöße bis zu eine halbe Million Euro abdrücken, und ein Jahr hinter Gittern sind auch noch drin. Etwas Ähnliches hatte der Lederhosen- und Laptop-Staat bereits 1999 versucht und war damit an die Wand gefahren. Laut Neu-Ulmer Zeitung sehen Experten diesmal aber gute Chancen für die Umsetzung des Gesetzes.

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband stellte sich wie ein Mann hinter die eigene Regierung. “Kein Pädagoge kann menschenverachtende und zerstörerische Gewaltspiele gar gutheißen”, so Oberlehrer Albin Dannhäuser.

Nur die Grünen, die im Bayerischen Landtag offenbar geduldet werden, sehen in den Verbotsbestrebungen ein “populistisches Scheingefecht”.

(bk)

NUZ

Beckstein: “Killerspiele”-Käufer in den Knast

Der Rest der Welt wundert sich über deutsche “Killerspiele”-Debatte