2007: Innovation liegt nicht nur an der Technik
Bildschirme ohne Video – Adlerauge sei wachsam

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Eine neue Generation von mobilen Anzeigegeräten wird für viel Nachdenken unter den IT-Profis sorgen. Dies glaubt jedenfalls Guy Kewney, der den Anfang eines Trends erkennt – wenn auch (noch) nichts davon zu sehen ist.

Das Ende einer Ära?

2007: Innovation liegt nicht nur an der Technik

2007 wird ein stürmisches Jahr werden. Das soll aber keine Sturmwarnung im Hinblick auf eine wirtschaftliche Katastrophe sein – mal abgesehen von den finanziellen Belastungen, die auf Tausende Firmen zukommen, die die zusätzlichen Supportkosten für Windows Vista und Explorer 7 nicht eingerechnet haben. Nein, es geht darum, wie man günstige Gelegenheiten beim Schopfe fasst.

Mit anderen Worten: Meine Voraussage ist, dass in den nächsten Jahren jeder im IT-Geschäft – außer den PC-Herstellern – auf 2007 mit äußerst warmen Gefühlen zurückblicken wird.

Es ist schwer zu sagen, wo wir stehen. “Man kann von hier nicht nach da kommen” ist nur dann ein guter Witz, wenn man weiß wo “hier” ist. Ich glaube, die heutige Technologiewelt – schaut man auf sie im Jahre 2017 zurück – wird sich wie das Ende einer Ära darstellen, in der es als notwendig erachtet wurde, dass jedes x-beliebige Gerät Grafik sowohl mit als auch ohne Videos auf dem gleichen Bildschirm darstellen konnte.


Pläne für eine profitable Zukunft

2007: Innovation liegt nicht nur an der Technik

Bei den heutigen technischen Management-Spielzeugen wie Handys oder Notebooks verhalten sich Größe und Energieverbrauch proportional zueinander. Ein kleines Gerät braucht weniger Energie, ein großes eine Menge. Aber die nächste Generation von papierähnlichen Anzeigetechnologien wird eine A4-Abbildung darstellen können und dabei weniger Energie als eine Armbanduhr verbrauchen. Solange man also nur schwarzweißen Text darstellt, ist dafür der kleinste Prozessor aller ARM-Chips (die in den meisten Mobiltelefonen arbeiten) gut genug.

Sie können aber keine 50 Frames pro Sekunde unterstützen. Dafür braucht es schnelle Display-Reaktionszeiten und – ganz entscheidend – mächtige Prozessoren. Deshalb werden die Geräte in zwei Kategorien aufgeteilt. Dabei geht es nicht darum, ob sie klein oder groß sind, sondern darum, ob sie videofähig sind oder nicht.

Das Problem mit dem Jahr 2007 ist, dass in diesem Bereich bislang nichts Großartiges passiert. Trotzdem müssen wir Pläne für eine Zukunft machen, in der diese Basistechnologien neue profitable Märkte eröffnen.


Ewarten Sie ein stürmisches Jahr

2007: Innovation liegt nicht nur an der Technik

Es geht hier nicht um eine Bagatelle. Etwas, womit jemand im Jahre 2020 ein Vermögen verdienen könnte, mag tatsächlich ein Gerät sein, das solange nicht funktioniert, bis es im Sinne des Moore’schen Gesetzes nicht nur die Lernkurve, sondern einen ganzen Lernzyklus absolviert hat.

Schneller und besser genügt nicht: Evolution in der Bedienung und Vermarktung macht ein Produkt zum Kassenschlager.

Erinnern Sie sich zum Beispiel noch an die ersten Digitalkameras Mitte der 90er? Und an die ersten MP3-Player? Und die ersten Industriegeräte-Controller auf der Basis von Mikroprozessoren? Ehrlich gesagt machten sie mehr Ärger als sie wert waren.

Wie ich schon sagte: es wird ein stürmisches Jahr.

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