Sony-Chef verspricht sich wieder gute Gewinne

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Sony meldet sich aus der Hölle explodierender Akkus und nicht explodierender PS3-Umsätze zurück und will im nächsten Geschäftsjahr wieder richtig schwarze Zahlen schreiben.

Das versprach der Sony-Chef versammelten Schreibern auf der CES in Las Vegas für das nächste Geschäftsjahr. Damit gab er sich noch reichlich Zeit, denn das Geschäftsjahr in Japan beginnt und endet aus schwer zu erklärenden Traditionen heraus Ende März. Er sprach also vom Geschäftsjahr, das erst Ende März 2008 endet.

Im dritten Quartal 2006 brachen Sonys Gewinne um 94 Prozent ein. Das ging überwiegend auf den weltweiten Rückruf fehlerhafter Notebook-Akkus sowie Verluste in der Gaming-Abteilung zurück.

Mit echtem keltischem Optimismus erwartet Sony-Chef Howard Stringer für das nächste Geschäftsjahr dennoch einen Betriebsgewinn von fünf Prozent. Sony sei zwar bei Schlüsselprodukten wie Fernsehgeräten und Musikplayern hinter die Konkurrenz zurückgefallen, aber jetzt gäbe es wieder bessere Aussichten, unterhaltsame Elektronik zu verkaufen.

Sony wolle sich auch bestimmt nicht mehr in die Tasche lügen wie bisher, so Stringer, der erste Nichtjapaner, der es bei Sony nach ganz oben brachte. Die bislang geübte Praxis, mit den Gewinnen eines Geschäftsbereichs die verlustreichen Löcher eines anderen zu stopfen, sei Geschichte.

(Nick Farrell/bk)

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