Microsoft warnt Apple vor dem iPhone

Allgemein

Softwarehersteller Microsoft fühlt sich berufen, einem Hersteller von Unterhaltungsgeräten namens Apple gute Ratschläge zum baldigst erwarteten iPhone zu geben. Das könnte ein iPhone zu viel sein, lässt sich Robbie Bach vernehmen, der bei Microsoft für Xbox und Zune zuständig ist.

Von vielen Apple-Auguren wird die gar nicht mehr überraschende iPhone-Vorstellung für die heutige Keynote-Ansprache Steve Jobs zur MacWorld in San Fancisco erwartet. Auch bei Microsoft gesteht man ein, eine Handy-Version des Medienplayers Zune im Blickfeld zu haben, aber die Trauben seien viel zu sauer das sei doch noch viel zu früh.

Der Presseagentur Reuters erzählte Bach, die Spione der Borg hätten erkundschaftet, dass Apple sein iPhone voraussichtlich über ein “mobiles virtuelles Netzwerk” vertreiben wolle, das sich überschüssige Kapazitäten anderer Mobilfunkanbieter kauft. Ein erfolgreiches Beispiel für ein solches MVNO trägt den Namen Virgin.

Ansonsten aber gäbe es kaum erfolgreiche MVNOs, unkte Bach. Und Apple sei schon gar nicht gut darin, mit Partnern zusammenzuarbeiten, was schließlich eine erwiesene historische Tatsache sei.

Ein gutes iPhone zu machen, möchte Zuner Bach dem Konkurrenten Apple schon gar nicht zutrauen:

“Man muss bei einem solchen Gerät herausfinden, worin es wirklich gut ist. Ist es gut als Handy oder gut als Musikplayer? Wenn es gut ist als Musikplayer, dann ist es nur ein weiterer iPod, der ein Mobiltelefon zu sein versucht.”

(von Nick Farrell / bk)

Linq

Yahoo