Wieder ein Hoffnungsschimmer für BenQ Mobile (Update)

Allgemein

Eine deutsch-amerikanische Investorengruppe bekundete überraschend ihr Interesse an der Übernahme der insolventen Handyfirma.

Laut der heutigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” ist der ehemalige Leiter der IT-Abteilung von Daimler-Benz, Hansjörg Beha, Vorreiter jener Gruppe, die BenQ Mobile urplötzlich übernehmen möchte. Damit scheint die Lage für den Handyhersteller nicht mehr ganz so aussichtslos wie noch vorige Woche.
Allerdings tauchten schon erste Zweifel auf, ob die Gruppe um Beha ernsthafte Chancen hat, den Zuschlag für die Siemens-Altlast zu bekommen. Neben Landesbürgschaften von rund 100 Millionen Euro fordern die überwiegend in den USA lebenden Investoren seitens Siemens einen finanziellen Ausgleich für die Übernahme von rund 800 Beschäftigten, die heute großteils in Transfergesellschaften beschäftigt sind. Zudem wollen die Investoren die Namensrechte weiter nutzen, die der taiwanesische Konzern BenQ hält. Verdammt viele Bedingungen, um die Kuh wirklich schnell vom Eis zu bekommen. (rm)

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