CES 007: Philips führt drahtloses HDMI ein

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Die DRM-Infektion verbreitet sich jetzt auch noch per Funk. Die Gefährdung hält sich jedoch bislang in Grenzen, da die Reichweite begrenzt ist.

Einen großen LCD- oder Plasma-Fernseher und all das zu haben, das ist ja ganz nett. Aber wer möchte gerne noch einige hundert Dollar für Kabel ausgeben, weil man darunter nicht einen vielleicht gar nicht so coolen Computer sehen möchte?

Philips hat die Antwort, so behaupten sie, und sie heißt Wireless HDMI. Für einen versprochenen Preis von 300 $ will Philips einen Satz “wireless cables” verkaufen. Drahtlose Kabel. Hmm. Also, das klingt doch irgendwie falsch. Über den endgültigen Namen wurde auch noch nicht entschieden, doch soll das Produkt später in diesem Jahr kommen.

Für jene, die auch nach technischen Einzelheiten begehren, die sind relativ einfach: unkomprimierte Signale für 720p / 1080i / 1080p werden unter Verwendung des UWB-Standards (Ultra-Wideband) an den Receiver geschickt, der sich in einer Reichweite von sechs bis acht Metern befinden sollte.

Aber das mit der Reichweite ist noch ziemlich zweifelhaft. UWB mit annähernd 10 Metern Reichweite und der vollen Bandbreite für 1080p, und dann auch noch DRM hin und DRM her? Das letzte Demo, das ich zu sehen bekam, kam nicht über drei Meter hinaus und war auf die visuelle Übertragung beschränkt. Und das ist noch gar nicht lange her.

(von Theo Valich aus Las Vegas / ins Deutsche übertragen von Bernd Kling)

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