CES 007: Noch nichts Aufregendes auf der CES zu sehen

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Charly Demerjian, investigativer Reporter des INQ, ist bereits in den Messehallen der CES unterwegs, bevor die große Show der Unterhaltungselektronik in Las Vegas überhaupt begonnen hat. Sein Bericht vom Chaos vor der Show ist zunächst einmal ernüchternd:

Nachdem ich die Haupthalle der CES gründlich durchgestiefelt habe, kann ich ganz beruhigt kundtun, dass es nichts wirklich Neues und Sensationelles auf der Show zu sehen gibt.

Das mag ein wenig traurig klingen, aber alles scheint nur ein wenig mehr, ein wenig größer, kleiner, leichter, heller und stärker mit DRM infiziert zu sein. Was es aber nicht ist, es ist nicht neu.

Die Szenerie in der Haupthalle war das übliche Chaos. Kisten überall, Gabelstapler und Leute mit mehr Tätowierungen als Zähnen. Es ist ziemlich lustig, und anders als bei der Computex ist der Boden nicht mit Hühnerknochen und Bierflaschen übersät.

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Was zog also meine Aufmerksamkeit magisch auf sich? Nun, nichts wirklich Großartiges. Microsoft kündigt morgen den Home-Server in der Edition mit DRM-Infektion an und löst allgemeines Gähnen aus. Panasonic soll ein paar weitere 103-Zoll-Fernseher für 100K pro Stück haben, wenn das Geraune stimmt, und derzeit stehen keine riesigen Blockbuster-TVs in der Gegend herum.

Im Grunde ist die Haupthalle bis jetzt also zum Gähnen. Da mag es noch gut versteckte Sensationen geben, aber es werden noch keine Fanfaren geblasen. Das sollte sich in einigen Stunden ändern, wenn die Festlichkeiten beginnen und sich zu einer suizidalen Tonhöhe steigern während der Keynote-Ansprache von Bill Gates.

Charlie an Herz: Fahr die Taktrate wieder runter!

(von Charlie Demerjian / bk)

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