Japans DoCoMo investiert in schnelles “Super 3G”

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Japan zieht im mobilen Geschwindigkeitsrausch an UMTS und HSDPA vorbei. Das mobile Netzwerk soll im Jahr 2010 Geschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde bringen.

Das wird die stolze Summe von bis zu 200 Milliarden Yen, also rund 1,3 Milliarden Euro kosten. Dafür wird die erzielbare Geschwindigkeit im aufgerüsteten Netzwerk des Mobilfunkanbieters mit der von Glasfaserkabeln vergleichbar sein, und der Genuss von Filmen in hochauflösenden Formaten dürfte kein Problem mehr sein.

Das schnelle Netzwerk baut auf dem vorhandenen FOMA-Netz auf, und die Installation der dafür landesweit erforderlichen 40.000 Basisstationen hatte mit 19 Milliarden Euro bereits ein Vielfaches verschlungen. Aus dieser Sicht ist der weitere Zuwachs an Geschwindigkeit um immerhin das 260-fache eigentlich fast zum Discount-Preis zu haben. Das heutige FOMA-Netz überträgt Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde.

Ein Sprecher von Japans größtem Mobilfunkanbieter DoCoMo bestätigte die Pläne, wollte aber nicht in die Einzelheiten gehen. Die Firma beginnt in diesem Jahr damit, die neue Technologie zu testen.

(adaptiert nach Nick Farrell/bk)

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