2007 spielt für Apple die Musik vor Gericht

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Der klagefreudige Hersteller von Entertainment-Geräten gerät selbst in juristisches Sperrfeuer aus allen Richtungen.

Eine kartellrechtliche Klage konnte Apple nicht im Vorfeld abwehren und sieht einem kostspieligen Verfahren entgegen. Bei dem am 21. Juli 2006 eingereichten Fall geht es um den von Apple eingesetzten Kopierschutz, der verhindert, dass über iTunes gekaufte Musik und Videos auf konkurrierenden Abspielgeräten spielbar sind. Die Klage wirft Apple außerdem vor, dass anderswo gekaufte Songs sich auf Apples iPod nicht ohne weiteres abspielen lassen.

Das wird aber nicht die einzige Klage sein, der sich Apple im Jahr 2007 wird stellen müssen.

Eine am 7. November eingereichte Sammelklage geht davon aus, dass die Hauptplatinen von Apples G4-iBooks eine unnormal hohe Ausfallrate haben.

Ein weiterer Fall ist der Streit zwischen Apple und PhatRat Technology. Diese Firma wirft Apple vor, ihre Ideen gestohlen zu haben, als Apple mit Nike die iPod-Nike-Kombination auf den Markt brachte, mit der Läufer verfolgen können, wie weit und schnell sie gekommen sind.

Als wäre das nicht genug, sieht Apple auch noch einer Klage der Börsenaufsicht entgegen, die einigen seiner früheren Manager vorwirft, Aktien-Optionen rückdatiert und Dokumente gefälscht zu haben – und davon soll auch CEO Steve Jobs gewusst haben. (Nick Farrell/bk)

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